Implantologie

Implantate

Feste Zähne für ein Leben mit Biss!

Es gibt viele Vorteile, die Zahnimplantate gegenüber herkömmlichem Zahnersatz haben.

Voraussetzung für das Setzen von Implantaten ist ein abgeschlossenes skelettales Wachstum (18.-20. Lebensjahr). Heutzutage gibt es nur noch wenige Einschränkungen, die mit einer ungünstigen Prognose einhergehen.

Vor jeglicher Implantation sollte jedoch eine Gebisssanierung stattfinden, wobei alle kariösen Zähne saniert und Zahnfleischentzündungen behandelt werden.

Was ist ein Implantat?

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel.

Es wird chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt (Pfeil) und verwächst während einer Einheilzeit von 3- 6 Monaten fest mit diesem . Auf dem Implantat wird der jeweils benötigte Zahnersatz befestigt – im nebenstehenden Bild beispielsweise eine Krone.

Fast alle Implantate sind aus Titan gefertigt. Titan ist ein 100% gewebeverträgliches Material, wird also vom Körper integriert. Auch allergischen Reaktionen sind deshalb nicht zu befürchten. Die Oberfläche eines Implantates ist speziell aufgeraut. Dadurch vergrößert sich die Kontaktfläche zwischen Implantat und Knochen um ein Vielfaches. Dies lässt das Implantat besser und fester mit dem Knochen verwachsen.

Das Implantat ist ein universelles Halteelement, auf welches die unterschiedlichsten Aufbauten geschraubt werden können. Je nach Erfordernis können sowohl zahnstumpfartige Aufbauten zur Aufnahme von Kronen verwendet werden als auch druckknopfartige Haltevorrichtungen zum Halten einer Prothese.

Wer ist geeignet für Implantate?

Voraussetzung für das Setzen von Implantaten ist ein abgeschlossenes skelettales Wachstum (18.-20. Lebensjahr). Heutzutage gibt es nur noch wenige Einschränkungen, die mit einer ungünstigen Prognose einhergehen. Vor jeglicher Implantation sollte jedoch eine Gebisssanierung stattfinden, wobei alle kariösen Zähne saniert und Zahnfleischentzündungen behandelt werden.

Welche Voraussetzungen werden benötigt?

In einem Gespräch zwischen Arzt  und dem Patienten wird ermittelt, ob die Wünsche des Patienten individuell realisierbar sind. Nicht alles, was machbar ist, kann nämlich bei jedem Patienten auch wirklich umgesetzt werden. Um dies festzustellen führen wir einige Untersuchungen und Vorarbeiten durch:

  • Eine Panorama-Röntgenaufnahme der Kiefer zur generellen Übersicht
  • gegebenenfalls eine dreidimensionale Aufnahme( DVT ) zur speziellen Beurteilung der hartgewebigen Situation, sprich ist genügend Knochen vorhanden, oder muß vor oder während der Implantation das Knochenangebot verbessert werden
  • Gipsmodelle zur Analyse der Biss-Situation und gegebenenfalls zur Erstellung einer Navigationsschablone für die navigierte Implantation (siehe auch „navigiertes Implantieren“)
  • Erklärung der bei dem Patienten möglichen und sinnvollen Behandlungsalternativen
  • Aufklärung über die für den Patienten relevanten Risiken
  • Einholen einer schriftlichen Einwilligung des Patienten
  • Eine eingehende Erhebung der Krankengeschichte zum Ausschluss von Krankheiten, die eine Implantation gefährden könnten
  • Vorbehandlung von eventuell noch bestehender Karies oder Parodontitis (Zahnfleischentzündung)
  • Erstellung eines genauen Kostenvoranschlags, der vom Patienten nach Abwägung aller Alternativen (auch ohne Implantate) unterschrieben wird

Merke: Zu einer seriösen Beratung gehört auch die Erörterung nicht-implantologischer Alternativen!

In der Regel werden Implantate unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingebracht. In besonderen Fällen ist auch eine Analgosedierung (Dämmerschlaf) unter Hinzuziehung eines Anästhesisten (Narkosearzt) möglich. Das Implantat benötigt eine Einheilzeit je nach Region zwischen 3 bis 6 Monaten. Im Anschluss an diese Einheilzeit kann die endgültige Versorgung mit den neuen Zähnen erfolgen.

Welche Einsatzmöglichkeiten von Implantaten gibt es?

Mit Implantaten lassen sich sowohl einzelne fehlende Zähne ersetzen als auch komplett zahnlose Kiefer wiederherstellen. Im letztgenannten Fall werden durch eine individuelle Anzahl an Implantaten die Vorraussetzungen für komplett festsitzenden oder kombiniert festzitzend- herausnehmbaren Zahnersatz geschaffen, je nach individuellem Wunsch des Patienten.

Was kosten Implantate?

Jeder Mensch ist einzigartig. Daher sind die Vorraussetzungen für die Behandlungen in der Implantalogie sehr individuell.
Seit 2005 gewähren die gesetzlichen Krankenkassen durch die Festzuschussregelung in vielen Fällen einen finanziellen Beitrag zum Implantat-getragenen Zahnersatz.
Vor jeder Implantatversorgung erstellen wir Ihnen einen individuellen Kostenplan, um Ihnen eine fallbezogene Kostenvorhersage zu geben.

Feste Zähne an einem Tag

Unser Angebot an Sie:

• stark reduzierte Behandlungszeit
• kein Druck auf der Wunde
• festsitzende Sofortversorgung
• in vielen Fällen kann auf einen aufwändigen Knochenaufbau verzichtet werden
• keine Gaumenbedeckung im Oberkiefer
• freier Zungenraum im Unterkiefer
• Am gleichen Tag Tag störungsfreies Essen und Trinken

Der endgültige Zahnersatz wird nach 3-6 Monaten angefertigt